08.09.2021 | Verbands-News

DIFG startet motivierende Impfkampagne

Für den Besuch von Fitnessstudios gilt die 3G-Regel: Wer trainieren möchte, muss nachweisen können, dass er entweder genesen, geimpft oder getestet ist. Fest steht schon jetzt, dass ab dem 11. Oktober 2021 die kostenlosen Schnelltests abgeschafft werden und zukünftig aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Der DIFG – Deutsche Industrieverband für Fitness und Gesundheit e. V. nimmt dies zum Anlass, diejenigen mit einer eigenen Impfkampagne zu motivieren, die zwar noch unentschlossen, aber gegenüber einer vollständigen Impfung aufgeschlossen sind. Das Motto der Kampagne: „Lass dich impfen. Aus deinem guten Grund!“. Optisches Erkennungszeichen der Aktion ist das charakteristische „Herz-Pflaster“.

 

Der DIFG befürwortet grundsätzlich das Impfen als wichtige Maßnahme zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie. Denn das sichere und regelmäßige Training in Fitnessstudios ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte – auch in Bezug auf die Prävention eines schweren Verlaufs einer COVID-19-Erkrankung – und somit zur persönlichen Gesunderhaltung. Dies wird durch aktuelle Studien1 belegt und auch durch die World Health Organization (WHO)2 hervorgehoben. Gleichzeitig betont der Verband, dass es wichtig ist auch jene zu respektieren, die sich gegen die Impfung entschlossen haben oder die derzeit nicht geimpft werden können. „Impfen ist eine sehr persönliche Angelegenheit“, weiß Ralph Scholz, 1. Vorsitzender des DIFG. „Die Entscheidung für das Impfen fällt leichter, wenn man sich über die persönlich relevanten Gründe klar wird. Um diesen Entscheidungsprozess zu unterstützen, haben wir die neue DIFG-Kampagne ins Leben gerufen.“ Zusätzlich empfiehlt der DIFG ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Hausarzt, bei dem alle Fragen und eventuellen Zweifel hinsichtlich der Impfung ausführlich erörtert werden können.

 

Um die Impfkampagne einer möglichst breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, bietet der DIFG die Aktionsplakate, das Kampagnen-Signet sowie Facebook- und Instagram-Posts für die Social Media-Kanäle der Fitnessstudio-Betreiber kostenlos zum Herunterladen an. Durch die Veröffentlichung in Fitnessstudios soll insbesondere die Zielgruppe der 16- bis 35-Jährigen angesprochen werden. „Gerade diese Zielgruppe, bei der derzeit eine gewisse Impfmüdigkeit zu erkennen ist, macht einen großen Teil der Fitnessstudio-Besucher aus“, erklärt Ralph Scholz.

 

Und noch ein wichtiger Aspekt veranlasste den DIFG, die verbandseigene Impfkampagne zu starten: der mögliche Mitgliederschwund in Fitnessstudios. Denn wenn ab Oktober die Kosten für die Schnelltests selbst gezahlt werden müssen, ist zu befürchten, dass sich dies als Barriere für das regelmäßige Training in Fitnessstudios erweisen wird. Zwar stehen die genauen Gebühren hierfür noch nicht fest, doch es kann davon ausgegangen werden, dass der Preis pro Schnelltest zwischen 10 und 25 Euro liegen wird. Je nach Trainingshäufigkeit können auf diese Weise die Kosten für Schnelltests die monatlichen Mitgliedskosten in einem Fitnessstudio um ein Vielfaches übersteigen. „Möglicherweise wird es so sein, dass ein Teil der Fitnessstudio-Besucher, die nicht in die Gruppe der bereits Geimpften oder Genesenen gehören, die zukünftig anfallenden Kosten für Schnelltests nicht aufbringen wollen oder können“, so die Prognose von Prof. Dr. Niels Nagel, Geschäftsführer des DIFG. „Das wiederum kann zu einem Mitgliederschwund und damit zu einem wirtschaftlichen Schaden in den Fitnessstudios führen. Fitnessstudio-Betreiber sollten daher das individuelle Risiko in ihrem Unternehmen analysieren.“

 

„Wir hoffen natürlich, dass viele Fitnessstudiobetreiber mithelfen unsere Kampagne einer breiten Öffentlichkeit bekanntzumachen und wir zahlreiche Menschen, die derzeit noch unentschlossen sind, zum Impfen bewegen können“, so Ralph Scholz. „Denn eines ist klar: Die Impfung macht im Alltag vieles leichter oder in Zukunft überhaupt erst möglich.“

Zum Download der Marketing- und Kommunikationsmittel geht es hier.